Risikolebensversicherung natürlicher Tod

Obwohl niemand gerne über den Tod spricht, müssen Sie sich beim Abschluss einer Risikolebensversicherung zwangsläufig mit diesem Thema auseinandersetzen. Denn für den Sterbefall sichern Sie nicht sich selbst, sondern Ihre Hinterbliebenen ab. Bei der Risikolebensversicherung spielt es allerdings eine große Rolle, wie es zum Tod kam. Wenn die Ursache ein Unfall oder ein natürlicher Tod waren, dann ist der Versicherungsfall klar. Anders sieht es hingegen aus, wenn der Versicherte durch Suizid oder Fremdeinwirkung gestorben ist.

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Risikolebensversicherung prüft, ob ein natürlicher Tod vorliegt

Die Leistung einer jeden Risikolebensversicherung besteht darin, im Todesfall die bei Vertragsschluss vereinbarte Versicherungssumme an den ebenfalls im Vertrag genannten Begünstigten auszuzahlen. Vor dieser Auszahlung prüft der Versicherer jedoch, ob eine Leistungspflicht besteht. Das ist immer dann gegeben, wenn der Versicherte eines natürlichen Todes gestorben ist. Sollte der Versicherte aufgrund eines Unfalls verstorben sein, dann ist er selbstverständlich auch abgesichert, auch wenn dabei kein natürlicher Tod festgestellt wurde.

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Warum die Risikolebensversicherung prüft, ob ein natürlicher Tod eintrat

Nach dem Tod des Versicherten prüft die Risikolebensversicherung, auf welche Art und Weise der Tod eingetreten ist. Sollte der Versicherte beispielsweise Opfer eines Verbrechens geworden sein, so begutachtet die Versicherung die Umstände ganz genau. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass Angehörige oder Begünstigte eine Straftat begehen, damit sie die Versicherungssumme ausgezahlt bekommen.

Wie die Auszahlung der Risikolebensversicherung bei natürlichem Tod funktioniert

Die Auszahlung bei einer Risikolebensversicherung erfolgt immer auf einen Schlag. Um das Geld zu erhalten, müssen die Betroffenen den Todesfall so schnell wie möglich bei der Versicherung melden. Um die Auszahlung zu veranlassen werden die folgenden Unterlagen benötigt: Versicherungsschein, Sterbeurkunde und der Erbschein. Diese müssen Sie der Versicherung zuschicken. Nach dem Erhalt der Unterlagen werden sie vom Gutachter geprüft. Wenn kein natürlicher Tod oder Unfall vorliegt, kann sich die Prüfdauer verlängern.

Totenschein für die Risikolebensversicherung ausstellen lassen

Die meisten Menschen sterben im Krankenhaus, Hospiz oder im Pflegeheim. In diesen Fällen wird der Totenschein automatisch dort ausgestellt. Sollte jemand aber zu Hause sterben, dann muss der Arzt gerufen werden. Nach der Leichenschau stellt der Arzt den Totenschein aus. Gleichzeitig bestätigt der Mediziner, dass ein natürlicher Tod eingetreten ist.

Die häufigsten Todesursachen

„I25 Chronische ischämische Herzkrankheit 81,6 76.929
C34 Bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge 52,2 45.031
I21 Akuter Myokardinfarkt 51,6 46.966
F03 Nicht näher bezeichnete Demenz 40,4 39.459
I50 Herzinsuffizienz 39,5 38.187
J44 Sonstige chronische obstruktive Lungenkrankheit 35,9 32.104
I11 Hypertensive Herzkrankheit 25,1 24.552
I48 Vorhofflattern und Vorhofflimmern 21,8 20.982
C50 Bösartige Neubildung der Brustdrüse [Mamma] 21,0 18.588
R99 Sonstige ungenau oder nicht näher bezeichnete Todesursachen 20,7 18.062
Alle angezeigten ICD-Positionen 389,9 360.860
Alle ICD-Positionen 1.017,3 932.272“

Fazit Risikolebensversicherung natürlicher Tod

Die Todesursache hat einen Einfluss darauf, ob die Leistungen einer Risikolebensversicherung im Todesfall erbracht werden oder nicht. So können entsprechende Todesursachen dazu führen, dass die Versicherung die Summe nicht zahlt. Dazu gehören sowohl natürliche als auch unnatürliche Todesursachen. In der Regel greift die Risikolebensversicherung, wenn ein natürlicher Tod eintritt oder der Tod die Folge eines Unfalls ist.

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